Im Dorf befand sich eine hölzerne Kirche, die bei einem Brand zerstört wurde. Ende des letzten Jahrhunderts baute der Kaufmann Beloussow mit eigenen Mitteln eine neue Kirche, die zu Ehren des Erzengels Michael und der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht wurde. Heute gilt diese Kirche als architektonisches Denkmal. Neben der Kirche gab es zwei Altenheime, Wirtschaftsgebäude, Kirchenlager, die jetzt als Geschäft genutzt werden, sowie Keller. Die Kirche und die angrenzenden Gebäude waren von einer steinernen Umfriedung umgeben, innerhalb derer das Geistliche, Kaufleute und deren Angehörige beigesetzt wurden.
Laut einer der einheimischen Bewohnerinnen gab es im Dorf zwei Kirchen, die durch einen unterirdischen Gang verbunden waren. Die Meinungen der Einwohner gehen jedoch auseinander: Zwei behaupten, dass es nur einen Tempel gab, während eine der Erzählerinnen von zwei Tempeln spricht, die vom Kaufmann Beloussow erbaut wurden. Diese Informationen unterscheiden sich von den Angaben einer Umfrage aus dem Jahr 1992, laut der die Kirche des Erzengels Michael zwischen 1760 und 1790 errichtet wurde.
Neben der Kirche wurde ein "Herrenhaus" eingerichtet, in dem lokale Reiche und anreisende Kaufleute Feste veranstalteten. Dort gab es Bänke und eine Bühne, auf der Künstler auftraten. Auch einfachen Bürgern war es erlaubt, in diesem Garten zu spazieren.
Im Dorf gab es eine zweiklassige kirchliche Schule, die sich im Zentrum, in der Nähe der Kirche, befand. Sie ist jetzt zerstört.
In Saretschnoje befindet sich auch ein Friedhof, auf dem Tataren beigesetzt sind.
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