Im Jahr 1865 wurde mit Mitteln des Staates eine orthodoxe einschiffige Kirche im Namen des Erzengels Gottes Michael errichtet. Es war ein kaltes Holzgebäude mit einem Glockenturm und einer Umzäunung. Neben der Kirche befanden sich ein Holzhaus für den Wächter, ein Keller, eine Scheune und eine kleine Bibliothek. Zum Klerus gehörten ein Priester und ein Psalmodiker, für die Holzgebäude errichtet wurden. Im Jahr 1892 wurde ebenfalls auf Kosten des Staates eine gemischte kirchliche Schule eröffnet.
Im Jahr 1902 wurde die Michael-Archangel-Kirche aufgrund von Verfall und Armut abgerissen, und an ihrer Stelle wurde eine neue Holzkirche mit Heizung und einem schönen Ikonostase errichtet, die für 500 Gläubige ausgelegt war. Am 18. September besichtigte Bischof Gurij das neue Gebäude, dessen Bau dank der Bemühungen des Pfarrers Nikolai von Amassia und der finanziellen Unterstützung des Kaufmanns und Mäzens Paisij Malzew, der 8 von 18 Tausend Rubel spendete, möglich wurde. Am 7. September 1903 weihte der Hochwürdigste Tichon die neue Kirche. Doch am 21. Dezember 1904 brannte der Tempel nieder, und er wurde erneut errichtet, jedoch aus Stein, dank der gleichen Amassia und Malzew. Die steinerne, warme, zweigeschossige Kirche im neorussischen Stil, die dem Erzengel Michael gewidmet ist, wurde eine der bekanntesten in der Region. Am 22. Oktober 1907 führte der Hochwürdigste Tichon, Bischof von Nikolaev, die Zeremonie der großen Weihe durch.
Während der Sowjetzeit wurde der Tempel geschlossen und nicht entsprechend seiner Bestimmung genutzt. Nachdem er seine Kuppeln und die innere Ausstattung verloren hatte, wurde er am 2. August 1990 der orthodoxen Gemeinde des Dorfes zurückgegeben. Derzeit wird die Kirche langsam restauriert, und seit 1999 finden die Gottesdienste vorübergehend in einem umgebauten Gebäude der ehemaligen Kantine statt.
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