Dokumente aus dem Jahr 1628 bestätigen die Existenz einer Kirche in Pritikine, die dem Wundertäter Makariy gewidmet war und bis heute nicht erhalten geblieben ist. Die erhaltene Kirche wurde 1842 neben einer Holzkirche erbaut. Ihre Architektur ist im Stil des frühen Klassizismus gehalten: Zwischen den Pilastern der dorischen Ordnung befanden sich runde Fenster im zweiten Geschoss. Die Kirche war mit einer Kuppel und einer Laterne gekrönt. Auf der Kirche befanden sich zwei große und vier kleine Glocken. Vor der Kirche gab es eine Lindenallee, und um sie herum lagen ein Park und ein Friedhof, auf dem die Geistlichen und bekannte Einwohner des Dorfes beigesetzt wurden. Das Gelände war mit einem Metallzaun auf einem einen Meter breiten und hohen Ziegelgrund umgeben. In diesem Park wurden 1919 die Mitglieder des Lebensmitteltrupps beigesetzt, die während des Uren-Aufstands ums Leben kamen.
In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts begann die Epoche der Zerstörung von Kirchen und Verfolgung von Kirchenvertretern, und die Makariy-Kirche blieb von diesem Schicksal nicht verschont. Laut Augenzeugen begann man bereits mit der Zerstörung der bereits geplünderten Kirche zu Beginn der 30er Jahre: Zuerst wurde das Kreuz abgehackt, dann wurden die Glocken abgeworfen. Im Sommer wurde der Ziegel- und Metallzaun abgebaut. Die Ziegelmauer der Kirche konnte nicht abgerissen werden, und sie wurde zweimal gesprengt, aber sie zerfiel nur.
Heute sind von der Kirche, die ein Denkmal für Stadtplanung und Architektur regionaler Bedeutung ist, nur noch die Wände und die enthauptete Kuppel erhalten, sowie von dem Kirchenpark einige alte Linden und steinerne Grabsteine. Die Einheimischen betrachten die halbzerstörte Kirche immer noch als Schmuckstück und eine der Hauptattraktionen des Dorfes. Der Zustand der Kirche, die mit der Erinnerung an den berühmten Makariy verbunden ist, lässt jedoch zu wünschen übrig und erfordert Aufmerksamkeit und Restaurierung.
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