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Kirche der Kazan-Ikone der Gottesmutter in Uschaki

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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts initiierten der novgorodische Gutsbesitzer A.V. Bolotow, A.A. Schreter und andere Landbesitzer in dem an der Nikolaev-Eisenbahnstation gelegenen Dorf Uschaki den Bau einer orthodoxen Kirche, da es in dem Dorf und den umliegenden Dörfern an einer solchen fehlte. Mit ihren Bemühungen wurde die Kirche zu Ehren der Kazan-Ikone der Gottesmutter errichtet.

Im Jahr 1902 weihte der heilige gerechte Johannes von Kronstadt den feierlichen Grundstein der Kirche, da er auch ein geheimer Wohltäter der Kirche war. Am selben Tag wurde die Kirche des Heiligen Nikolaus des Wundertäters und der Kaiserin Alexandra in Uschaki geweiht.

Laut dem "Eparchialbericht von 1916" berichtete der Hochwürdigste Erzbischof Arsenij, dass "die Kirche an der Station Uschaki der Nikolaev-Eisenbahn aus Holz, einäugig, im Namen der Ikone der Kazanischen Gottesmutter, am 1. Juni 1903 geweiht wurde. Sie wurde von den Angestellten der Station Uschaki mit Mitteln erbaut, die von wohlwollenden Spendern gesammelt wurden. Um das Wohl des Tempels und der dazugehörigen Schule kümmert sich eine Bruderschaft, deren Vorsitzender der Leiter der Schulabteilung der Nikolaev-Eisenbahn V.V. Skrydlov ist."

Bis zur Schließung der Kirche waren ihre Gemeindemitglieder hauptsächlich Angestellte und Arbeiter der Eisenbahnstation sowie Bewohner der nahegelegenen Datschen. Die Revolution und das anschließende bolschewistische Regime machten auch vor der Kazan-Kirche in Uschaki nicht halt. Der letzte Gottesdienst fand 1925 statt, danach wurde das Gebäude in ein Kulturhaus und einen Klub umgebaut. In den 1970er Jahren war es baufällig, und am 10. November 1984 brannte es vollständig nieder und hinterließ nur das Fundament.

Seit 2005, mit dem Segen des Metropoliten von Sankt Petersburg und Ladoga Vladimir, begann die Wiederherstellung der Kirche durch die Bemühungen der Einheimischen und Wohltäter. Die Arbeiten wurden von dem Einheimischen Karpik Alexander Ivanovich geleitet, der den Altarstein entdeckte, der als Stufe beim Eingang zum Klub verwendet wurde. Dank seiner Bemühungen wurde ein Kreuz mit der Ikone der Kazanischen Gottesmutter aufgestellt, das bis heute von den Gläubigen verehrt wird. Einheimische und Besucher kommen, um dem Kreuz zu huldigen.

Die steinerne Kirche wurde auf dem alten Fundament nach einem vorrevolutionären Projekt errichtet. Die Kuppeln waren 2006 fertig, wurden jedoch erst am 6. Februar 2009 installiert.

Im Jahr 2009 wurde eine Kapelle zu Ehren der Kazan-Ikone der Gottesmutter erbaut und eröffnet. Seit dem 21. Juli 2010 finden in der Kirche regelmäßig Gottesdienste statt.

Geo-Punkt

Церковь Казанской иконы Божией матери в селе Ушаки

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