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Kirche der Kazan-Ikone der Gottesmutter in Ratislowo

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Ratislowo, gelegen im Bezirk Jurjew-Polski, ist seit langem bekannt. Hier hat sich ein dreigeschossiges Herrenhaus erhalten, das einst den Wladimirer Adligen gehörte und später an die Apraxins und Zivelevs überging. Heute befindet sich in diesem Gebäude ein spezielles Kinderinternat, und von dem früheren Glanz sind nur noch Teiche und Wirtschaftsgebäude übrig geblieben. Im Dorf gab es auch eine große Steinkirche, die 1802 dank der Bemühungen des wohlhabenden Gutsbesitzers, Sekundmajors Andrei Alexejewitsch Kosmin-Korowaew, errichtet wurde. Die Kirche hatte zwei Etagen und Altäre zu Ehren des Schutzes der Heiligen Gottesmutter und der Kazan-Ikone der Gottesmutter. Doch mit dem Kommen der Bolschewiki änderte sich vieles, und in den 1960er Jahren wurde die Kirche vollständig zerstört, ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen.

Seit 2006 begann in Ratislowo der Bau einer neuen Kirche im Namen der Kazan-Ikone der Gottesmutter. Der Erzbischof von Wladimir und Suzdahl, Jewlogij, segnete dieses Vorhaben und bemerkte, dass "die Reinheit des Körpers gut ist, aber auch die Reinheit der Seele nicht weniger wichtig ist". Ursprünglich war geplant, mit kleinen Mitteln von Sponsoren die Banja in der speziellen Internatsschule umzubauen. Bis 2008 wurde das Fundament gegossen, und trotz der Schwierigkeiten wurde der Holzrahmen errichtet. Am 4. November 2010 feierte die neue warme Holzkirche in Ratislowo ihr Kirchweihfest der Kazan-Ikone der Gottesmutter mit neuen Kuppeln und Kreuzen, Glocken im Glockenturm und regelmäßigen Gottesdiensten.

Geo-Punkt

Церковь Казанской иконы Божией Матери в Ратислово

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