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Kirche der Kazan-Ikone der Gottesmutter in Prolejka

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Das Dorf Prolejka, gegründet im Jahr 1745, liegt am Hang des Veshiny. Laut einer lokalen Legende haben Landvermesser aus Melekess, heute bekannt als Dimitrowgrad, versehentlich einen Schwur am Bach verschüttet, was dem Dorf seinen Namen gab. Die ersten Bewohner waren Umsiedler aus Melekess, Arbeiter der Fabrik, weshalb viele den Nachnamen „Zavodskie“ trugen. Das Dorf war für seinen Wohlstand bekannt: Hier gab es 296 Höhlen, eine Kirche, zwei Schulen, eine Land- und eine Kirchenschule, fünf Ziegelfabriken und zwei Windmühlen.

Im Jahr 1886 bauten die Gemeindemitglieder eine Holzkirche mit Glockenturm, die bis zu 400 Personen Platz bot und am 29. Dezember 1892 zu Ehren der Ikone der Gottesmutter „Kazan“ geweiht wurde. Der Kirchenvorstand bestand aus einem Priester und einem Psalmodisten, finanziert durch Spenden, staatliche Gehälter und Mittel der Dorfgemeinschaft. Sie lebten in Holzhäusern, die von der Gemeinde bereitgestellt wurden.

Die kirchliche Volksschule wurde 1891 eröffnet und wurde 1902 zur einklassigen Schule. Sie befand sich in einem eigenen Gebäude und wurde mit Mitteln der Gemeindemitglieder unterhalten. Seit 1891 gab es in Prolejka eine kirchliche Fürsorge, die eine wichtige Rolle in der religiösen Aufklärung der samarschen Tscherwachen spielte. Hier begann die aktive außerschulische Bildung der Einheimischen in der Samara-Eparchie.

Die Kazan-Kirche wurde in den 1930er Jahren geschlossen, das Gebäude wurde zu einem Klub umgebaut, und 1950 wurde es aufgrund von Verfall aus dem Register gestrichen. Heute kann man im Zentrum des Dorfes die Ruinen der ehemaligen Kirche sehen.

Geo-Punkt

Церковь Казанской иконы Божией Матери в Пролейке

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