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Kirche der Kazan-Ikone der Gottesmutter in Mingale

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Das Dorf Mingalevo mit der Gemeinde liegt im Südosten von Jekaterinburg und südlich von Schadrinsk, in einer Entfernung von 240 und 25 Werst respektive. Vor der Gründung der Gemeinde hieß das Dorf Mingali, benannt nach dem ersten Siedler Timofei Ivanov Mingalev, der 1780 aus der Provinz Kasan hierher zog. Das Dorf war Teil der Gemeinde des Dorfes Barnevo im Schadrinsk-Kreis, das mindestens 20 Werst entfernt ist. Der Weg vom Dorf Mingali zum Dorf Barnevo führt durch Schluchten, Sümpfe und Flüsse, die das Dorf im Frühling für lange Zeit vollständig vom Dorf abschneiden. Aufgrund der Unannehmlichkeiten bei der Verbindung zur Gemeindekirche beschlossen die Einwohner, eine eigene Kirche zu bauen und eine selbstständige Gemeinde zu gründen, wozu sie sich 1853 zu einer Versammlung trafen. Am 2. Juli 1853 beschloss die Permische Konsistorialbehörde die Gründung der Mingalev-Gemeinde, und am 3. März 1854 erließ der Heilige Synod eine Anordnung, die den Bau einer Kirche im Dorf Mingali und die Gründung einer Gemeinde erlaubte. Die Permische Geistliche Konsistorialbehörde beauftragte am 31. Juli 1854 den Dekan Nikonor Gedeonov, die Bewohner der benachbarten Dörfer Mironovo und Maksimovo zu überzeugen, sich der neuen Gemeinde anzuschließen. Die Bewohner des Dorfes Mironovo stimmten zu, während die Bewohner des Dorfes Maksimovo ablehnten. 1866 wurden die Dörfer Schutkina und Vatolina aus der Baklansk-Gemeinde der Mingalev-Gemeinde angeschlossen, die auch heute noch dazugehört.

Die Hauptbeschäftigung der Einwohner ist die Landwirtschaft. Die Kirche im Dorf Mingalevo ist aus Stein, hat denselben Glockenturm, ist einschiffig und der Kazan-Ikone der Gottesmutter geweiht. Sie wurde am 29. Oktober 1858 eingeweiht und am 14. Juli 1863 geweiht. 1869 wurde die Kirche außen verputzt und weiß gestrichen. Der Ikonostase wurde aus dem Dorf Shirokovsky im Schadrinsk-Kreis transportiert und bei der Installation in der Mingalev-Kirche nachgemalt. Im Jahr 1900 erwarben die Gemeindemitglieder für die Kirche die Kazan-Ikone der Gottesmutter, vor der jeden Sonntag am Ende der Liturgie ein Gebet an die Gottesmutter gelesen wird und abends ein Akathist gefeiert wird. Zur Kirche gehört ein Gebäude, in dem eine Schule für Grundbildung untergebracht ist; für die Unterbringung des Klerus gibt es öffentliche Häuser.

Geo-Punkt

Церковь Казанской иконы Божией Матери в Мингалях

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