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Kazan-Kirche in Bogorodsk (Kotkischevo)

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Die steinerne Kirche im Namen der Kazan-Ikone der Gottesmutter im Dorf Bogorodsk, früher bekannt als Kotkischevo, im Bezirk Woskresensk der Region Nischni Nowgorod, wurde anstelle der hölzernen Kirche des Johannes des Täufers erbaut, die 1745 errichtet wurde. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts bestand die Gemeinde des Dorfes Kotkischevo aus Leibeigenen, die Major Pjotr Alexandrowitsch Sobakin gehörten. Das am Ufer des Flusses Vetluga gelegene Dorf bildete zusammen mit den angegliederten Dörfern eine große Gemeinde, die 1818 616 Höhlen zählte. Die Vorsteher dieser Gemeinde wurden in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts oft zu Aufsehern des Wohltätigkeitsbezirks ernannt.

Laut den Kirchenprotokollen begann der Bau der steinernen Kirche 1816 dank der Bemühungen der Gemeindemitglieder. Spezielle Dokumente über den Bau wurden in den Archiven nicht gefunden, ebenso wenig wie Entwurfszeichnungen, weshalb der Autor des Projekts unbekannt ist. Es wird vermutet, dass der Nischni Nowgoroder Provinzarchitekt I.I. Mejezkij, der auch für die Aufsicht über den Kirchenbau verantwortlich war, am Bau beteiligt war.

Im Jahr 1926 wurden gemäß dem Beschluss des Präsidiums des Exekutivkomitees der Provinz Nischni Nowgorod Fixierungszeichnungen der Kazan-Kirche erstellt, die von dem Techniker I. Suchanow angefertigt wurden. Diese Zeichnungen zeichnen sich durch Schematismus aus und enthalten faktische Fehler, insbesondere in der Darstellung der Fassade, und zeigen nicht die Kuppel über dem Speisesaal und dem Altar.

Wahrscheinlich wurden in den 1930er Jahren die Gottesdienste in der Kazan-Kirche eingestellt. Bis heute ist die Kirche in einem verwahrlosten Zustand mit zahlreichen Verlusten erhalten geblieben: das Gewölbe des Speisesaals fehlt, Teile der Abschlüsse und Kreuze sind verloren gegangen, von den Portiken sind nur einige Säulen erhalten geblieben.

Durch den Beschluss des Oblastkomitees Gorki vom 18. Dezember 1989 wurde die Kazan-Kirche im Dorf Bogorodsk als Denkmal der Geschichte und Kultur von lokaler Bedeutung unter staatlichen Schutz gestellt. Sie wird jetzt als Objekt des kulturellen Erbes regionaler Bedeutung anerkannt. Derzeit hat der Architekt V.V. Kowal mit der Entwicklung eines Restaurierungsprojekts für dieses Denkmal begonnen.

Geo-Punkt

Церковь Казанской иконы Божией Матери в Богородском (Коткишево)

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