Dieses Denkmal der kostromaer Architektur des mittleren 18. Jahrhunderts spiegelt eindrucksvoll die volumetrischen und dekorativen Formen wider, die für die Kirchenarchitektur des vorhergehenden Jahrhunderts charakteristisch sind. Zentrales Element der Komposition ist ein länglicher, zweischiffiger Quader mit einem vierseitigen Dach, gekrönt von fünf Kuppeln. Von ihnen sind das Fundament des zentralen Lichttrommels und die eckigen, blinden achteckigen Trommeln erhalten geblieben. An der Ostseite schließt sich eine halbrunde Apsis an, die fast die gleiche Breite hat, mit einem großen quadratischen nördlichen Vorsprung der Sakristei. Der Quader ist im Norden durch eine Kapelle und im Westen durch eine Vorhalle geschlossen, an die sich entlang der Achse des Tempels der Glockenturm anschließt. Der untere Teil des Glockenturms stellt einen hohen, säulenartigen Volumen mit acht Seiten dar, der mit einem Zeltdach abgeschlossen ist.
Der säulenlose Quader ist mit einem geschlossenen vierfälligen Gewölbe mit einem runden Loch des Lichttrommels überdeckt. Alle Fensteröffnungen haben bogenförmige Stürze. Der Tempel ist mit der Apsis durch drei bogenförmige Öffnungen verbunden, mit der nördlichen Kapelle und der Vorhalle jeweils durch eine. An den Seiten der Öffnung, die zur Vorhalle führt, befinden sich zwei Fenster. In der Apsis ist eine Konche mit Abdeckungen über den Fenstern angelegt. Ein schmaler Durchgang führt vom Altar in den quadratischen Raum der Sakristei, die mit einem geschlossenen Gewölbe überdeckt ist. Die Kapelle ist mit einem Kasten-Gewölbe überdeckt, die Vorhalle mit einem halben Fällgewölbe, über allen Öffnungen sind Abdeckungen angelegt. Im nordwestlichen Eck zwischen der Vorhalle und der Kapelle ist ein Raum выделено, der mit der Kapelle verbunden ist und mit einem Kasten-Gewölbe mit diagonalen Riegeln überdeckt ist. Die Öffnungen, die von der Kapelle und der Vorhalle in den Tempel führen, hatten perspektivische rechteckige Portale, die später abgerissen wurden. Im unteren Teil des Glockenturms ist ein Kasten-Gewölbe, und zu den oberen Etagen führt eine innere Ziegeltreppe von der Südseite.
Im Tempel sind kleine Fragmente der Wandölmalerei aus den 1830er und 1840er Jahren erhalten geblieben, die im akademischen Stil ausgeführt sind, sowie ein Grisaille-Dekor. Die Malerei wurde Ende des 19. Jahrhunderts erneuert. Die nicht erhaltenen Kompositionen im unteren Teil des Gewölbes endeten mit Bögen mit Rosetten und Blattornamenten, von denen nur eine übrig geblieben ist. Unter den Kompositionen in den Wandpfeilern des zweiten Lichtes sind solche wie "Barmherzigkeit des Samariters" und "Gespräch Christi mit Nikodemus" sowie eine seltene Darstellung des Apostels Petrus, der durch ein Fenster auf den inhaftierten Christus schaut.
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