Die Kirche Johannes des Täufers ist im Stil des späten Klassizismus mit einem kleinen Anbau im russischen Stil aus dem späten 19. Jahrhundert auf der Westseite gestaltet. Der Abschluss des Gebäudes ist verloren gegangen. Die kleine und bescheiden geschmückte Kirche ist aufgrund ihrer seltenen volumetrischen Komposition interessant: Der quadratische Grundriss des Hauptkörpers wird von breiteren und niedrigeren rechteckigen Teilen umgeben, die entlang der Nord-Süd-Achse angeordnet sind und das Vorhaus und den Altar bilden. An den Seitenfassaden des Hauptkörpers sind zwischen den hervortretenden Teilen zweikolonnige Portiken in Anten platziert, die die Hauptdekoration der Kirche darstellen. Die zentralen Teile der östlichen und westlichen Fassaden heben sich durch dreiachsige Risalite hervor. Die rechteckigen Fenster, von denen einige blind sind, haben gerade Sandriken, und die Wände sind mit einem bescheiden profilierten Gebälk geschmückt. Ein besonderes Merkmal der inneren Gestaltung ist der runde Grundriss des Hauptkörpers, der mit einem niedrigen kuppelförmigen Gewölbe überdeckt ist. Entlang der Längsachse ist es durch bogenförmige Öffnungen mit dem gleichartigen dreiteiligen Vorhaus und Altar verbunden. Das Pfarrhaus ist ein kleines einstöckiges Gebäude aus Ziegel, das für die Epoche des Eklektizismus charakteristisch ist. Die Fassaden sind mit Ecklisenen geschmückt, die mit einem schmalen Unterkantenband verbunden sind. Der Mittelpunkt der Hauptfassade, die drei Fenster hat, wird durch ein figürliches Attik mit einem bogenförmigen Dachfenster hervorgehoben, und an den Ecken befinden sich parapetartige Pfeiler.
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