Im Jahr 1815 erhielt Wassili Ljwowitsch Demidow die Genehmigung zum Bau von zwei steinernen Kirchen: einer großen Sommer- und einer kleinen Winterkirche, da das bereitgestellte Material mehr war, als für ein Gebäude benötigt wurde. Der Bau dauerte 15 Jahre. Die Kirchen wurden bis 1820 fertiggestellt, aber die Innenausstattung und der Bau der Kirchenmauer benötigten weitere 10 Jahre. Die Znamenskaja-Kirche wurde am 23. November 1829 geweiht, und die Kirche zu Ehren der Geburt Christi am 12. Juli 1830.
Die Znamenskaja-Kirche ist ein kleines Ziegelgebäude rechteckiger Form. Sie hatte nie Kuppeln, nur eine kleine Haube. Die Wände des Vorraums und der Altarapsis sind mit horizontalem Rustika verziert. In der Sowjetzeit befand sich in der Kirche eine Lehrwerkstatt der Schule. Jetzt finden in der restaurierten Znamenskaja-Kirche, wie im 19. Jahrhundert, Gottesdienste in der kalten Jahreszeit statt.
Die Kirche zu Ehren der Geburt Christi ist im klassizistischen Stil erbaut und gehört zu den interessantesten Kirchen dieses Stils in der Region. L.W. Dahl vermutete, dass Wassili Ljwowitsch Demidow für ihren Bau Architekten aus der Hauptstadt engagierte. Die räumliche Komposition, die Strenge der klassischen Kanons und die Schönheit der Proportionen der Kirche übertreffen deutlich das Niveau provinzieller Bauten. Die Weihnachtskirche erinnert an die Auferstehungskirche in Belawka: eine Kuppel auf einer großen Trommel, ein einapsidaler Altar, eine Speisehalle, ein gestufter Glockenturm über dem westlichen Eingang, Bogenfenster, horizontaler Rustika an den Wänden, paarweise Portiken des dorischen Ordens und ein zerbrochener Giebel an der Nord- und Südseite.
Der Glockenturm wurde gleichzeitig mit der Kirche erbaut und fügt sich harmonisch in ihre Komposition ein. Früher wurde die kleine Kuppel von einem Spitzdach mit Kreuz abgeschlossen. 1993 schlug der Blitz in den Spitz, und seine hölzerne Basis brannte ab. Er stürzte ein, und jetzt besteht die Kuppel aus verzinktem Eisen, während der wiederhergestellte Spitz niedriger ist als zuvor. Die Kirche war bis zur Geburt Christi 1937 in Betrieb und wurde nach dem Festgottesdienst geschlossen. Ein neues Leben begann für die Kirche im Jahr 1994, als das Gebet wieder erklang.
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