Im Dorf Kischleewo im Bezirk Sobinskaja gehen die Arbeiten zum Bau einer neuen Holzkirche an der Stelle der von den Bolschewiki zerstörten Uspenskaja-Kirche weiter. Vom früheren Tempel sind nur das Fundament und der Boden erhalten geblieben, die im Sommer 2009 geräumt wurden. An diesem Ort segnete der Bischof den Bau einer Holzkirche, die von Moskauern gespendet wurde. Es handelt sich um die Kapelle des heiligen Märtyrers Wladimir, Metropolit von Kiew und Galizien, die zuvor im Moskauer Stadtteil Swiblowo stand. Sie wurde 1997 erbaut, musste jedoch wegen des Baus eines Einkaufszentrums abgerissen und der Gemeinde des Dorfes Kischleewo übergeben werden. An der Stelle der Holzkirche in Swiblowo wurde auf Wunsch der örtlichen Gläubigen eine neue Steinkirche errichtet. Trotz des heißen Sommers 2010 gelang es der Gemeinde, die grundlegenden Bauarbeiten abzuschließen. An den Wochenenden helfen aktiv lokale Jugendliche, die mit Mopeds und Fahrrädern anreisen. Vor uns liegen noch die Innenausstattung und die Gestaltung des Geländes.
Das Dorf Kischleewo gehörte in der zweiten Hälfte des 16. und der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts den Boyaren Romanow, und um 1656 wurde es an das Moskauer Neuen-Spas-Kloster übergeben, das es bis 1764 besaß. Die Steinkirche zu Ehren der Entschlafung der Heiligen Gottesmutter wurde 1805 an der Stelle der früheren Holzkirche erbaut. In der Kirche gab es drei Altäre: den Hauptaltar zu Ehren der Entschlafung der Heiligen Gottesmutter und zwei in den warmen Seitenkapellen, zu Ehren der Geburt der Heiligen Gottesmutter und des Heiligen Nikolaus, des Wundertäters. In der Kirche befand sich auch ein Gebäude der kirchlichen Schule.
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