← Zum Feed · Karte

Kirche Georgs des Siegers in Korega

Фото 1
Die Pfarrkirche zeichnet sich durch eine Architektur aus, die Formen des späten Klassizismus und Elemente des Barock vereint. 1819 mit Mitteln der Gemeindemitglieder erbaut, hat die Kirche Altäre zu Ehren der Geburt Christi und der Wladimirer Gottesmutter. Im 19. Jahrhundert entstand vor dem westlichen Eingang ein kleiner überdachter Vorbau, und im Südwesten der Kirche wurde ein Ziegelwachhaus errichtet. Das Gebiet der Kirche war einst von einer steinernen Umfriedung umgeben, die heute verloren ist. Die Ziegelwände beider Gebäude sind mit einer dicken Schicht Kalkputz bedeckt und weiß gestrichen. Die Kirche befindet sich am südlichen Rand des Dorfes und hebt sich deutlich von der Landschaft ab. Ihre Komposition ist symmetrisch zur Längsachse. Der zweigeschossige Quader der Kirche wird von einem hohen, vierseitigen Dach mit Dachfenstern abgeschlossen und krönt mit einer schuppenartigen Kuppel auf einem achteckigen Tambour. Der Altar ist abgesenkt und hat eine rechteckige Form mit abgerundeten Ecken. Die Tafel, die etwas breiter als der Altar ist, hat ebenfalls abgerundete Ecken, und über ihrem westlichen Teil erheben sich zwei Geschosse des Glockenturms, die mit einem Spitzdach gekrönt sind. Der Vorbau vor dem westlichen Eingang hat ein zweigeschossiges Dach. In der Kirche hat sich eine spätakademische Malerei des 19. Jahrhunderts in Öl erhalten, mit Aufzeichnungen aus der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Von der ursprünglichen Malerei sind drei Kompositionen erhalten geblieben: „Christus vor Kaiphas“, „Das Gebet im Garten“ und das vielfigürliche „Kreuzigung“. An der Basis des Gewölbes hat sich eine perspektivische Gesims mit Moduln erhalten. Der Hauptikonostase der Kirche ist pseudobarock, aus dem 19. Jahrhundert, dreigeschossig, mit sieben Feldern und einem zentralen Risalit. Die beiden unteren Geschosse sind mit Säulen mit kompositen Kapitellen und Entablaturen mit pflanzlichem Ornament gestaltet. Das obere Geschoss ist mit Säulen mit gedrehten Schäften, einem Giebel und einem Attikagesims geschmückt. Über dem Giebel befindet sich das ovale Bild des auferstandenen Christus, umrahmt von Strahlen, und auf dem Attikagesims Figuren der Myrrhenträgerinnen und eines Engels, die die Komposition der Auferstehung bilden. Die königlichen Tore sind mit blatt- und blütenförmigem Ornament und Trauben geschmückt. Im Ensemble mit dem Hauptikonostase ist der nördliche Chorschrank gestaltet.

Das Set aus zwei Altarkonstanten im Speisesaal des 19. Jahrhunderts gehört zum Eklekismus. Jede von ihnen ist eingeschossig, mit fünf Feldern, und hat seitliche Felder, die entlang des Durchgangs zur Kirche verlaufen. Der Ikonostase ist mit Säulen mit blatt- und bandförmigem Ornament geschmückt. Das Gesims mit einem schmalen Fries ist abgestützt. Im Attikagesims sind halbkreisförmige Bilder der Feste durch figürliche Baluster getrennt. Der Durchgang für die königlichen Tore hat einen bogenförmigen Abschluss, über dem in einem Kokoschka eine runde Ikone mit Schnitzerei und Kreuz platziert ist. Über den übrigen Feldern sind runde Ikonen in geschnitzten Rahmen angebracht. Das kleine einstöckige rechteckige Wachhaus aus dem 19. Jahrhundert mit einem Satteldach ist stilistisch neutral. In der Sowjetzeit wurde sein Volumen nach Norden um mehr als zwei Drittel erweitert. Im alten Teil sind zwei Fenster mit bogenförmigen Stürzen und kleinen Schlössern erhalten geblieben.

Geo-Punkt

Церковь Георгия Победоносца в Кореге

Kommentare