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Kirche der Verkündigung der Heiligen Gottesmutter in Jaroslawl

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Der Tempel im Namen der Verkündigung der Gottesmutter, der fünf Kuppeln hat, wurde 1688 und 1702 an der Stelle eines 1670 abgebrannten Holzgebäudes errichtet. Im Altar befand sich eine Kapelle zu Ehren des Zarewitsch Dmitri von Uglich. Die Architektur der Kirche zeichnet sich durch Einfachheit aus: Die kleine säulenlose Kirche in kubischer Form war ursprünglich mit einem vierseitigen Dach bedeckt, und die Fassaden sind minimalistisch geschmückt. Barocke Kuppeln, die dekorativen Vasen ähneln, erschienen im Laufe des 18. Jahrhunderts. An der Westseite wurde dem Tempel ein Speisesaal mit Glockenturm angefügt, und an der Ostseite, eine rechteckige Apsis. 1709 wurde das Innere der Kirche von einer Meistergruppe unter der Leitung von Fjodor Ignatjew bemalt. Trotz der geringen Größe zeichnet sich die Malerei durch Vielfalt der Themen und neue kompositorische Techniken aus. Das Ensemble umfasst mehr als 300 thematische Medaillons. Die Malerei wurde im 19. Jahrhundert zweimal erneuert und 1987 sowie 1999 unter der Leitung von E. A. Tschischow restauriert. Das ikonografische System der Malerei weicht von den Traditionen Jaroslawls ab und verwendet ein zentrales System der Anordnung. Im Gewölbe ist die Gottesmutter von Kiew dargestellt, umgeben von Symbolen der Evangelisten und einem Kranz von Cherubim. Rundherum, ein Kranz aus Nelken und Lilien, die die Reinheit der Gottesmutter symbolisieren, sowie 14 Kreise mit Darstellungen von Gesängen aus dem Akathist an die Gottesmutter. An den vier Hängen des Gewölbes sind 12 Mitglieder des Glaubensbekenntnisses dargestellt, einschließlich des Bildes des Jüngsten Gerichts auf dem westlichen Segel. Die westliche Wand ist in vier Ebenen unterteilt, die nördliche und südliche in fünf. An den nördlichen und südlichen Wänden ist im oberen Bereich das irdische Leben der Gottesmutter in 14 apokryphen Medaillons dargestellt. Die zweite Ebene illustriert die evangelische Legende, die dritte die Passion Christi, und die vierte ist den apostolischen Taten gewidmet. Die Szene des martyrischen Todes des Apostels Thomas ist originell mit exotischen Details interpretiert. Über dem westlichen Portal ist die Komposition „Gottesmutter, Lebensspendende Quelle“ dargestellt. In der unteren Ebene sind Wunder aus „Der neue Himmel“ von I. Galjatowski und andere Themen zu sehen. An den Wänden sind Szenen aus dem Leben des Dmitri von Uglich abgebildet. In der von Restauratoren freigelegten Vorhalle befinden sich die Themen „Dreifaltigkeit des Neuen Testaments“ und „Es ist würdig“, sowie Novellen aus geistlichen Sammlungen. Die Originalität des Malprogramms zeugt von der kreativen Entwicklung der jaroslawler Schule der monumentalen Malerei. Die warme Kirche im Namen der Himmelfahrt des Herrn wurde 1745 erbaut, 1855 umgebaut und mittelmäßig bemalt. 1866 wurde ein Glockenturm angefügt. Die Kirche wurde 1930 geschlossen, und der Glockenturm wurde 1929 abgerissen. 1992 wurde die Himmelfahrtskirche der Jaroslawler Diözese übergeben und neu bemalt. Die Kirche der Verkündigung wurde 2008 an die Diözese zurückgegeben.

Geo-Punkt

Церковь Благовещения Пресвятой Богородицы в Ярославле

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