Die Kirche wurde in den Jahren 1696-1703 mit Mitteln des wohlhabenden Gemeindemitglieds I. F. Protodjakonov erbaut und entspricht vollständig dem lokalen architektonischen Stil der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Es handelt sich um ein säulenloses, kubisches Gebäude, das ursprünglich fünf Kuppeln hatte, mit einem niedrigen Altar, der in drei Apsiden unterteilt ist, und niedrigen geschlossenen Vorhallen auf drei Seiten, von denen die südliche abgerissen wurde. Ein besonderes Merkmal der Kirche ist die höhere und breitere westliche Vorhalle mit einem originalen Vorbau, der leider nicht erhalten geblieben ist. Auch die frühere Fünfkuppeligkeit der Kirche ist nicht mehr vorhanden. In den Jahren 1772-1781 wurde sie nach einem Brand durch einen typischen kleinen Lichtachtel mit einer miniaturhaften Kuppel auf einem dünnen Hals ersetzt, der auf eine neue Decke mit einem achtbogigen geschlossenen Gewölbe und Trompen in den Ecken gesetzt wurde.
Die Kirche der heiligen Anton und Theodosius von Pechersk in Veliky Ustyug ist ein architektonisches Denkmal, das 1703 erbaut wurde. Sie diente als Sommerkirche der Gemeinde der Georgskirche, die sich gegenüber befindet. In der Sowjetzeit wurde das Gebäude als industrielle Lagerhalle genutzt. Derzeit finden auf Initiative der Georgskirche Restaurierungsarbeiten in der Kirche statt und regelmäßig werden Gottesdienste abgehalten.
Am 28. Oktober 2016 wurde ein Kreuz auf die Kuppel der Kirche von Anton und Theodosius von Pechersk gesetzt. Die Weihe des Kreuzes wurde von dem Sekretär der Diözesanverwaltung der Veliky Ustyug Diözese, Protopresbyter Wadim Tyaschenkov, durchgeführt. Ihm assistierten der Pfarrer der Kirche des heiligen Georg, Priester Theodor Fomin, der Pfarrer der Kirche der Wladimir Ikone der Gottesmutter im Dorf Bobrovnikovo, Priester Dmitri Ryzhkov, und der Pfarrer der Kirche des heiligen Simeon des Styliten, Priester Ilia Fomin.
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