Die Geschichte des öffentlichen Parks in Tambow reicht über 180 Jahre zurück. In den 1830er Jahren wurde auf Initiative des Gouverneurs P. Paskewitsch beschlossen, einen Stadtgarten zu schaffen. In der Mitte des 19. Jahrhunderts war der nordwestliche Teil des heutigen Parks der zentrale Platz von Tambow, bekannt als Platzparade, später als Palastplatz. Hier fanden feierliche Veranstaltungen statt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden auf diesem Platz Bäume gepflanzt und ein Stadtpark angelegt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand auf der Seite der Kunstgalerie ein weiterer Stadtgarten, der Garten der Kaufmannsversammlung. Hier gab es verschiedene Attraktionen, im Holzpavillon spielte ein Blasorchester, es fanden Aufführungen des Sommertheaters statt, ein Buffet war geöffnet, und auf dem Platz wurde Kegeln gespielt. Im Zentrum des Gartens befand sich ein Brunnen, umgeben von Blumenbeeten. Im Winter wurde im Kaufmannsgarten eine Eisbahn angelegt. An Feiertagen und königlichen Tagen wurden abends Feuerwerke veranstaltet.
Nach der Revolution wurden beide Gärten umgestaltet, und in den Kriegsjahren wurden sie zu einem einzigen Stadtpark zusammengelegt.
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