Eines der ältesten und bekanntesten historischen Denkmäler der Krim ist der Zarenhügel, der in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung entstand. Er wurde auf dem Gebiet der heutigen Stadt Kerch errichtet und gehörte zum Bosporanischen Königreich. Laut einigen historischen Daten könnten in diesem Hügel Herrscher der Dynastie der Spartokiden, wie Perisad I. oder Leucon I., beigesetzt worden sein. Seitdem ist viel Zeit vergangen, aber der Hügel hat überdauert und bleibt ein wichtiges historisches Wahrzeichen der Krim.
Im Laufe der Jahrhunderte hat der Hügel, der weltweit einzigartig ist, die Aufmerksamkeit von Forschern und Abenteurern auf sich gezogen. Irgendwann wurde er von Unbekannten geplündert, was diesem Denkmal erheblichen Schaden zufügte. Danach wurden zahlreiche offizielle Ausgrabungen durchgeführt, die ersten im 19. Jahrhundert unter der Leitung des serbischen Wissenschaftlers Anton Erschik, der das Kerch-Museum leitete. Er erzielte bedeutende Erfolge, indem er den Hügel in Ordnung brachte und den Menschen ein großartiges Bild der Antike eröffnete. Alles Gefundene wurde sorgfältig restauriert und in ein Museumsexponat verwandelt, das von Vertretern der Dynastie der Romanows besucht wurde. Doch trotz der Erfolge der Forscher wurden die Überreste der Könige nie entdeckt. Daher ist die Information über die dort beigesetzten Herrscher nur aus alten, nicht physisch bestätigten Quellen bekannt. Es gibt auch die Version, dass der Hügel ursprünglich leer war und die Beisetzung nicht stattfand. Der Grund für die Absage der Beisetzung bleibt unbekannt, falls diese Version zutrifft.
Interessanterweise wächst das Interesse am Zarenhügel von Jahr zu Jahr. Er wird nicht nur für wissenschaftliche und Forschungszwecke genutzt, sondern auch als Kulisse für die Dreharbeiten verschiedener fantastischer Filme.
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