Im alten Dorf Wschisch im Bezirk Schukowski der Region Brjansk wurde an der Stelle eines alten Hügels eine Kapelle eröffnet. Sie wurde im Herbst 2014 nach einem Entwurf des brjanskischen Künstlers und Designers Alexander Panchenko erbaut. Initiator der Errichtung der Kapelle war der russische öffentliche Aktivist und Mäzen Oleg Wasiljewitsch Rosanow, Mitglied des Isborsk-Klubs. Die Kapelle wurde zum Gedenken an die Gefallenen für das Heimatland errichtet und symbolisiert die Kontinuität und Ununterbrochenheit der Geschichte unseres Landes. Das Denkmal wurde vom Dekan des Schukowski Bezirks, Protopresbyter Rustik, geweiht.
Wschisch war einst eine der bekannten Städte und Zentren der Fürstentümer des alten Rus. Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1142. Der Wschischer Fürst Svyatoslav Wladimirowitsch war mit der Tochter des mächtigen Fürsten Andrej Bogoljubsky verheiratet. Die Stadt war so stark befestigt, dass sie 1160 die Belagerung einer Koalition russischer Fürsten überstand. Unter dem Schutz ihrer Mauern und Türme florierten Handwerk und Kunst. Ende des 12. Jahrhunderts wurde hier die erste steinerne Kirche in Brjansk erbaut, die durch ihre erstaunliche Schönheit auffiel. Doch die politische Zersplitterung Russlands führte zu einem tragischen Ende für Wschisch. Im Frühjahr 1238 wurde die Stadt von den Truppen des Khan Batu erobert und zerstört und hat sich nie wieder erholt.
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