Die Kapelle hat eine langgestreckte rechteckige Form, die einen Vorraum und einen Gebetsraum umfasst. Über dem Vorraum befand sich ein Glockenturm, von dem ein Teil des Achtecks in äußerst marodem Zustand erhalten geblieben ist. Die Wände der Kapelle sind aus Holzstämmen gefertigt, die in eine Schale geschnitten sind, und außen mit Brettern in ockerfarbener Farbe verkleidet. Innen ist der Block in einer glatten Oberfläche bearbeitet. In der Kapelle gibt es drei Hauptfenster: zwei symmetrisch im Gebetsraum angeordnet, eines im Vorraum auf der Südseite. An den Fenstern des Gebetsraums sind schmiedeeiserne Gitter angebracht. Der Fensterrahmen des Fensters an der Südwand ist erhalten geblieben. Der Eingang zur Kapelle befindet sich auf der Nordseite. Vom Vorplatz sind Fragmente der Umzäunung und drei Säulen erhalten geblieben, von denen eine dekorativ bearbeitet ist. Im Gebetsraum sind an den Längswänden die Auslässe des Blockbaus sichtbar. Es sind Spuren der ursprünglichen, kleineren Fenster sowie Türstämme erhalten geblieben. Zwischen dem Gebetsraum und dem Vorraum ist eine Tür mit Zapfen erhalten geblieben, an den Unterlagen und mit einem Fragment des Schlosses. Das Dach und die Decke sind nicht erhalten geblieben, aber ein Fragment des Kreuzes, vermutlich vom Glockenturm, ist geblieben.
Im Jahr 2018 wurden im Rahmen einer Expedition des Projekts "Gemeinsame Sache" an der Kapelle der Heiligen Dreifaltigkeit im Dorf Matchezero folgende Arbeiten durchgeführt: Räumung von Trümmern im Inneren der Kapelle, Ausrichtung der Geometrie der Blockbauten und Gewährleistung ihrer Belüftung, Abbau und Kennzeichnung des maroden Achtecks des Glockenturms sowie der Bau eines Konservierungsdachs über der gesamten Kapelle.
Es ist notwendig, regelmäßige Inspektionen des Konservierungsdachs durchzuführen, um Leckagen zu verhindern, das markierte Achteck unter dem Dach im Inneren der Kapelle zu sammeln, ein Projekt für die Restaurierungsarbeiten zu entwickeln und die Restaurierungsarbeiten selbst durchzuführen.
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