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Kapelle am Grab der ermordeten Optina-Mönche

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In der Nacht vom 18. April 1993 wurden in Optina Pustyn drei Mönche der Russisch-Orthodoxen Kirche ermordet: Hieromönch Basilius (Rosljakow) und die Mönche Ferapont (Puschkarjow) und Trofim (Tatarinikow).

Am Abend des 17. April machte sich der Bewohner der Region Kaluga, Nikolai Awerin, der zuvor wegen Vergewaltigung angeklagt und für unzurechnungsfähig erklärt worden war, mit einem Messer, dessen Griff mit der Zahl „666“ versehen war, auf den Weg zum Kloster Optina Pustyn. Im Kloster fanden gerade die Osterliturgien statt.

An der Glockenstube befanden sich zu diesem Zeitpunkt die Mönche Ferapont (im weltlichen Leben Wladimir Puschkarjow) und Trofim (im weltlichen Leben Leonid Tatarinikow), die zu Ehren der Ostern die Glocken läuteten. Awerin griff sie kaltblütig an und verletzte beide tödlich.

Um 6 Uhr morgens griff Nikolai Awerin den Hieromönch Basilius (im weltlichen Leben Igor Rosljakow) von hinten in der Nähe der Glockenstube an und fügte ihm mehrere Messerstiche zu, an denen er sofort starb.

Nach der Tat ließ Awerin das Messer fallen und floh in den Wald. Bald wurde er gefasst, und ein forensisch-psychiatrisches Gutachten erklärte ihn für unzurechnungsfähig und diagnostizierte Schizophrenie. Danach wurde er in eine geschlossene Spezialklinik eingewiesen.

Seitdem werden die ermordeten Mönche im Kloster Optina Pustyn täglich während der Göttlichen Liturgie gedacht. Pilger aus aller Welt kommen, um ihren Gräbern zu huldigen und um Hilfe in spirituellen und alltäglichen Angelegenheiten zu bitten. Der Ruhm dieser Mönche verbreitete sich nicht nur in Russland, sondern auch über ihre Grenzen hinaus.

Im Jahr 2008 wurde an ihrem Grab eine Kapelle errichtet.

Geo-Punkt

Часовня на месте погребения убиенных оптинских братий иеромонаха Василия, иноков Трофима и Ферапонта

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