Eine kleine Kapelle aus rotem Ziegel im russischen Stil wurde 1899 mit Mitteln von Kaufleuten aus dem Bezirk Wjasniki erbaut. Nach der Fertigstellung wurde sie Teil der Kirche in Stankah, die 4 km vom Dorf entfernt liegt. Bald nach dem Bau wurde neben der Kapelle ein Brunnen gegraben, dessen Wasser unter den Einheimischen und Bewohnern der umliegenden Dörfer als heilend galt. In der sowjetischen Zeit wurde die Kapelle beschädigt: die fünf Kuppeln wurden zerstört und im Inneren wurde eine Zeit lang ein Lager untergebracht, danach geriet sie in Vergessenheit. Bis Ende der 1990er Jahre stand in der Hauptstraße des Dorfes eine Kapelle, von der nur noch die Wände erhalten waren, da das Dach bereits in den 80ern verfallen war. Die Innenräume wurden durch eine schwere Schmiedeeisentür vor Zerstörung geschützt. Ende der 90er Jahre beschlossen die Dorfbewohner, die Kapelle wiederherzustellen, und die Arbeiten wurden durch Spenden und die Anstrengungen der Einheimischen durchgeführt. Zu Beginn des neuen Jahrtausends erhielt die Kapelle das Aussehen einer orthodoxen Kirche und wurde neu geweiht. Auch an den Brunnen mit dem heilenden Wasser wurde erinnert, der ebenfalls geweiht wurde.
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