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Tschaikowski bei der Eröffnung der Carnegie Hall

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Der Ruhm des großen russischen Komponisten Peter I. Tschaikowski, der von 1840 bis 1893 lebte, war wahrhaftig weltumspannend und verbreitete sich sogar über den Ozean. Zu dieser Zeit begannen die Vereinigten Staaten von Amerika gerade ihren Weg zur weltweiten Anerkennung. Kulturell blieb das Land an der Peripherie. Ein bedeutendes Ereignis im kulturellen Leben der USA war der Bau eines Konzertsaals in New York, auf Manhattan, an der Kreuzung der Seventh Avenue und der 57th Street. Heute ist dieser Saal als Carnegie Hall bekannt und gilt als einer der prestigeträchtigsten Konzertorte der Welt. Ein Auftritt hier war und ist der Traum von Künstlern sowohl der klassischen als auch der Unterhaltungsmusik. Der Saal erhielt seinen Namen 1898 zu Ehren von Andrew Carnegie, dem Gründer des größten Stahlunternehmens in Amerika, der den Bau finanzierte.

Die feierliche Eröffnung des Musiksaals fand am 5. Mai 1891 statt. Die Veranstaltung war ein großer Erfolg, hauptsächlich weil es den Organisatoren gelang, einen der bekanntesten Komponisten der Welt, P.I. Tschaikowski, einzuladen, der aus Russland kam, um sein Werk zu dirigieren. Bei der Eröffnung wurde der Festmarsch aufgeführt, den der Komponist für die Krönungszeremonie des russischen Kaisers Alexander III. im Jahr 1883 geschrieben hatte.

Für Tschaikowski hatte dieser Auftritt keinen besonderen Prestige. Im Gegenteil, er trug dazu bei, den hohen Ruf des neuen Konzertsaals zu schaffen. Den Marsch kann man auch heute noch bei offiziellen Zeremonien mit dem Präsidenten Russlands hören. Der amerikanische Traum wurde Wirklichkeit: Im besten Musiksaal der USA trat der größte Komponist der Welt auf! Peter I. verbrachte 25 Tage in Amerika und gab mehrere Konzerte, die unvergängliche Begeisterung und Dankbarkeit des Publikums hervorriefen.

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Чайковский на открытии Карнеги-холл

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