Das farbenfrohe Gebäude war früher charakteristisch für die regelmäßige Bebauung, wo die Häuser nebeneinander standen und eine durchgehende Fassade bildeten. Diese Häuser wurden Ende der 1760er-1770er Jahre nach einem Musterprojekt errichtet, erlebten jedoch im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts zahlreiche Umbauten. Die bedeutendsten Veränderungen im Erscheinungsbild des Gebäudes fanden 1949 statt, als vier von fünf Häusern ein drittes Stockwerk erhielten.
Die Hauptfassade vereint Elemente verschiedener Stile: eine etwas vereinfachte barocke Pracht des 18. Jahrhunderts und sowjetischen Neoklassizismus. Diese Symbiose gilt als eine der gelungensten im Nachkriegsstadtbild. Die Restaurierung des Gebäudes kann als vorbildlich bezeichnet werden, obwohl die Restauration fünf separate Bauwerke zu einem einheitlichen Volumen vereinte.
Besonderes Augenmerk verdienen die Balkone mit filigranen Geländern auf der Ebene des zweiten Stocks.
An der Innenhof-Fassade sind nur noch Spuren der zugemauerten Durchfahrtsbögen erhalten.
Das Haus Nr. 7 in der Sowjetstraße ist bekannt dafür, dass A.N. Ostrowski hier verweilte, was durch eine Gedenktafel erinnert wird, die 1974 angebracht wurde.
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