Ein wichtiges Ereignis in der Geschichte der Stadt, der Besuch des russischen Zaren Peter I. im Kurort im Jahr 1711, wurde durch die Errichtung eines Denkmals verewigt, das die Aufmerksamkeit aller Erholungsuchenden auf sich zieht. Die Büste von Peter I. schmückt einen der Karlsbader Hügel, bekannt als Petershöhe. Sie erhebt sich über der Stadt und vermittelt den Eindruck, dass der Zar die Umgebung überblickt, wie er es während seiner Reitausflüge tat. In einigen Quellen wird erwähnt, dass der Zar auf seinem Pferd über unwegsames Gelände zur Spitze des Hügels ritt, von wo aus sich ein herrlicher Blick auf die Stadt bot. Heute kann man die Petershöhe mit der Seilbahn oder zu Fuß über einen der Wanderwege erreichen, die durch den Wald führen.
Der Bildhauer Tomáš Seidan, der in Prag lebte und über die Stadtgrenzen hinaus bekannt war, schuf das Denkmal für Peter I. Seine Werke schmücken auch das Altstädter Rathaus und das Prager Haus der Invaliden.
Die Büste des Kaisers besteht aus Sandstein, der sich als ziemlich brüchiges Material erwies. Unter dem Einfluss von Regen und Wind zerfiel sie allmählich. Von 1877 bis 1909 stand die Büste auf einem Felsen, bis sie durch eine genaue Kopie ersetzt wurde.
In der Nähe des Denkmals befinden sich Gedenktafeln mit Zitaten aus Gedichten, die dem großen russischen Kaiser gewidmet sind und von A. de Chabot und P. Vyazemsky verfasst wurden. Am Fuße des Denkmals befindet sich eine Aussichtsplattform.
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