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Bischbulak Historisch-Ethnografisches Museum

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Am 25. November 1994 öffnete das Bischbulak Historisch-Ethnografische Museum seine Türen für Besucher. In seinen Beständen befinden sich über sechstausend Exponate.

Das Museum verfügt über eine umfangreiche Sammlung der tscherwassischen Ethnografie, die Kopfschmuck und Brustschmuck, ein Hochzeitskleid, Rückwände und Surbans mit feiner Stickerei sowie Vorhänge, Handtücher, Herrenhemden und Kaftane aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert umfasst. Im fotodokumentarischen Fundus stechen Fotografien tscherwassischer Dörfer aus den Jahren 1928 und 1929 hervor. Außerdem wurde reichhaltiges Material über den Großen Vaterländischen Krieg gesammelt: Frontbriefe, Dokumente und Fotografien aus der Kriegszeit, Orden und Medaillen, Trophäen und persönliche Gegenstände von Veteranen. Die Exponate sind in drei Sälen mit einer Gesamtfläche von 120 qm untergebracht.

Die Ausstellung des Museums beginnt mit einer Vitrine mit Fotografien und persönlichen Gegenständen der Heimatforscher P. N. Kudryashev und A. F. Semenov. Im ersten Saal wird die sozialökonomische und naturklimatische Charakteristik der Region, des alten Dorfes Bischbulak, das von tscherwassischen Brüdern in den 1640er Jahren gegründet wurde, präsentiert. Hier befindet sich auch eine Reliefkarte des Bischbulak-Distrikts sowie Präparate lokaler Tiere und Vögel. Im hinteren Teil des Saales ist eine Diorama zu sehen, die das Frühlingsfeld des Bischbulak-Landes darstellt.

Im zweiten Saal, der der Ethnografie gewidmet ist, wird das Innere eines Bauernhauses und -hofes sowie Haushaltsgegenstände, nationale Kostüme, Stickereien und Webereien präsentiert.

Der dritte Saal des Museums ist der Militärgeschichte gewidmet. Hier sind Materialien über den Bürgerkrieg und den Vaterländischen Krieg, die Errichtung der sowjetischen Macht in der Region und die tragischen Ereignisse der Repressionszeit gesammelt. In diesem Saal sind auch Informationen über den Kosmonauten Andrian Nikolayev zu finden, der die Region zweimal als Ehrengast besuchte. Neben dem Museum wächst eine Birke, die er 1995 gepflanzt hat. In diesem Saal finden verschiedene museumspädagogische Veranstaltungen statt: Mutstunden, Begegnungsabende und Quiz mit der Vorführung von Videomaterialien.

Jährlich besuchen über 3000 Menschen das Museum.

Geo-Punkt

Бижбулякский историко-этнографический музей

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