Das Historische Museum von Birsk wurde 1926 dank Ippolit Fedorovich Bolotin gegründet. Ursprünglich fungierte es als Heimatmuseum, bestand jedoch nur bis 1932. Das Museum öffnete 1963 erneut, arbeitete jedoch unregelmäßig und hatte den Status eines öffentlichen Museums. Seit 1990 ist das Museum eine offizielle Einrichtung der Stadt Birsk und seit 1991 Teil des staatlichen Museumsnetzwerks von Baschkortostan.
Das Museum befand sich in einem alten Holzhaus, das 1882 erbaut wurde. Heute beträgt die Ausstellungsfläche 254,9 Quadratmeter. Die Exponate des Museums erzählen von der Handelsgeschichte Birsk und den Besonderheiten des Lebens in der kaufmännischen baschkirischen Stadt. Die Sammlung des Museums umfasst 9175 Objekte, darunter herausragende vorrevolutionäre Fotografien aus den Jahren 1896 und 1916, Souvenirs der Birsker Kunsthandwerksfabrik und eine ethnografische Sammlung.
Im Dezember 2014 zog das Museum in ein neues, speziell für es gebautes Gebäude um. Zuvor befand es sich in einem vorrevolutionären Bau mit unzureichenden Lagerbedingungen. Das neue Gebäude erfüllt alle modernen Anforderungen: Es gibt geräumige Ausstellungsräume mit guter Belüftung und regulierbarer Heizung. Im Erdgeschoss finden Ausstellungen statt, im zweiten Stock befindet sich der historische Saal mit verschiedenen Exponaten. Für den Transport schwerer Objekte ist ein Lastenaufzug vorhanden. Im Fundus des Museums gibt es mehr als zehntausend Exponate.
Hier sind Geschichte und Erinnerung an die Volkswurzeln zu einem Ganzen vereint. Die Epoche von Emelian Pugachev steht neben dem Zarenreich und der sowjetischen Zeit, während seltene archäologische Funde neben Musikinstrumenten aus verschiedenen Jahren zu finden sind. Eine solche Kombination ist nur in einem historischen Museum möglich.
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