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Biletnikoff Frederik

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Amerikanischer Fußball ist in den USA äußerst beliebt, obwohl viele ihn mit Rugby verwechseln. Einer der herausragendsten Spieler in diesem Sport ist Frederik Biletnikoff, der von den Amerikanern in die Liste der 100 besten Fußballspieler des 20. Jahrhunderts aufgenommen wurde. Bemerkenswert ist, dass Frederik direkte russische Wurzeln hat: Er wurde 1943 in einer Familie von russischen Emigranten geboren, die Russland während des Bürgerkriegs verlassen hatten. Biletnikoff begann in der Schule, sich für Sport zu begeistern, wobei er besonders im Fußball erfolgreich war. Dies führte dazu, dass er während seines Studiums an der Universität von Florida in die Studentenmannschaft eingeladen wurde. Obwohl Frederik nicht durch beeindruckende Größe und körperliche Stärke auffiel, waren seine Stärken taktische Raffinesse, Geschicklichkeit und Schnelligkeit. Bald wurde er Kapitän der Universitätsmannschaft, und mit 22 Jahren erhielt er eine Einladung zum professionellen Club Oakland Raiders, wo sein Talent voll zur Geltung kam.

Biletnikoff war auf dem Feld praktisch nicht zu fassen. Er öffnete sich meisterhaft für Pässe, fing Bälle geschickt und umging leicht die Verteidiger. Später stellte sich heraus, dass er sich vor den Spielen die Hände mit Kleber einrieb, damit der Ball nicht aus den Händen glitt. Außerdem spielte Frederik ohne Knieschützer, was als gefährlich galt, aber er behauptete, sie würden seine Beweglichkeit und Sprungkraft behindern. Dank seines Spiels wurde Oakland Raiders mehrfach Meister der USA, und im Super Bowl erzielte Biletnikoff, Nachkomme russischer Emigranten, eine herausragende Leistung, indem er drei Touchdowns in einem Spiel erzielte, was im normalen Fußball einem Hattrick entspricht.

In seiner Karriere wurde Frederik sechsmal zum besten Spieler der Liga ernannt. Er beendete seine Karriere 1980, blieb aber im Fußball, indem er junge Spieler im Heimatclub Oakland Raiders trainierte, und ging erst später in den wohlverdienten Ruhestand. 1988, noch zu Lebzeiten, wurde Biletnikoff in die Ruhmeshalle der Liga der professionellen Fußballspieler aufgenommen.

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