Kronstadt ist bekannt für die Denkmäler der vorrevolutionären Russland, eines davon ist die Batterie «Fürst Menshikov». Sie wurde 1826 aus Holz erbaut und erhielt 1850 ihr endgültiges Aussehen. Nach Abschluss der Steinbefestigungen wurde die Batterie nach dem Marineminister Russlands, Fürst Alexander Sergejewitsch Menshikov, einem herausragenden Admiral und Nachkommen eines Vertrauten von Peter dem Großen, benannt.
Ursprünglich hatte die 1826 errichtete Holz-Batterie zwei Ebenen und 24 Geschütze. 1841 wurde beschlossen, sie durch eine steinerne zu ersetzen. Der Bau begann ein Jahr später und dauerte bis 1850. Infolgedessen entstand eine neue vierstöckige kasemattierte Batterie mit drei geschlossenen und einer offenen Ebene.
Das Projekt wurde von dem Ingenieur-Kapitän Josif Albertowitsch Scharzecki entworfen, der die Aufgabe in nur drei Wochen bewältigte. Seine Arbeit war erfolgreich und spielte ab 1854 eine wichtige Rolle in der maritimen Verteidigung des östlichen Teils des Finnischen Meerbusens. Im Falle eines feindlichen Angriffs sollte die Batterie ihn mit Artilleriefeuer empfangen. Zusammen mit den Forts «Paul der Erste» und «Alexander der Erste» schützte sie die Minenposition im Bereich des Südfahrwassers.
Im Jahr 1896, mit der Entwicklung der Artillerie, verlor die Batterie ihre defensive Bedeutung. Der damalige Kriegsminister ordnete an, sie aus den Verteidigungsanlagen zu streichen, aber noch ein halbes Jahrhundert wurde sie zur Lagerung von Munition und militärischem Eigentum genutzt.
In der Mitte des letzten Jahrhunderts zerstörte die sowjetische Regierung die beiden oberen geschlossenen Ebenen der Batterie, und bis heute sind nur eine geschlossene und eine offene Ebene erhalten geblieben. Die Überreste der Batterie Menshikow sind ein Denkmal für die glorreiche Vergangenheit der russischen Marine und Küstenartillerie und ziehen jährlich zahlreiche Touristen und Bewohner von Kronstadt an.
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