Heute erzählen wir über das älteste Kloster der Region Nischni Nowgorod, das Amvrosiev Nikolaevski Dudinskloster, das 1408 gegründet wurde. Seit seiner Gründung hat sich das architektonische Erscheinungsbild der Abtei mehrfach verändert, doch ihre historische, kulturelle und spirituelle Bedeutung bleibt unbestritten. Leider sind keine genauen Informationen über die ersten Jahre des Klosters erhalten geblieben. Eine der frühesten Erwähnungen ist der Besuch von Sergius von Radonesch, der seine Schüler besuchen wollte.
Die Geschichte des Klosters war nicht einfach. Der erste Steinbau, der Glockenturm, entstand 1593, während die drei Kirchen aus Holz blieben. Erst unter Zar Fjodor Alexejewitsch begann der Bau der ersten steinernen Uspenski-Kirche. Fjodor Alexejewitsch war entgegen den Klischees ein kluger und tatkräftiger Herrscher, und dank seines Erlasses wurde das Kloster in die Liste der Patriarchalischen Klöster aufgenommen. In den folgenden Jahrzehnten war das Kloster weder reich noch arm. Doch unter Katharina der Großen wurde es aufgelöst, und die Uspenski-Kathedrale wurde zur Pfarrkirche des Dorfes Podjablonnoje. Nach dem Kommen der Bolschewiki wurde die Kirche geplündert und geschlossen, und das berühmte Ikone des heiligen Nikolaus wurde verloren.
Über sechzig Jahre blieb die Uspenski-Kirche geschlossen, und erst im Jahr 2000 wurde beschlossen, nicht nur die Gemeinde wiederzubeleben, sondern auch das Kloster wiederherzustellen. So öffnete das Amvrosiev Nikolaevski Dudinskloster nach mehreren Jahrhunderten erneut seine Türen für die Gläubigen. Heute ist es eine große, schöne Abtei mit der Quelle von Sergius von Radonesch, die seit dem 17. Jahrhundert existiert.
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