Das aus Ziegeln errichtete Gebäude hat eine E-förmige Struktur und besteht aus zwei Etagen, während der südliche Eckbereich drei Etagen hat. Die Hauptfassade ist im klassischen Stil gestaltet. Im Jahr 1848 baute der Bürger G. I. Repin an dieser Stelle ein Wohnhaus, das später in den Besitz des Kaufmanns S. I. Kruglow überging.
Ursprünglich war es ein zweigeschossiges Ziegelgebäude mit einstöckigen Flügeln an den Seiten. Im Jahr 1874 erwarb die Stadtverwaltung das Gebäude zur Unterbringung des Realgymnasiums, das am 1. (13.) Juli 1873 im Haus des Kaufmanns Kalaschnikow in der Wolchowskaja Straße eröffnet wurde und nach dem Großherzog, dem zukünftigen Kaiser Alexander III., benannt wurde. In den Jahren 1874-1875 wurden die Flügel um ein zweites Stockwerk aufgestockt und mit dem Hauptgebäude verbunden, und im zweiten Stock des südlichen Teils wurde ein Raum für die hauseigene Alexandrowskaja Kirche nach dem Entwurf des Architekten I. F. Thibo-Brignol eingerichtet. Im Jahr 1879 wurde das Gebäude unter der Leitung des Architekten M. M. Polivanov innen umgestaltet.
Im Jahr 1890 wurde an der Nordseite des Hauptgebäudes ein zweigeschossiger Anbau für den Zeichenunterricht hinzugefügt, und in den Jahren 1895-1896 wurde der Kirchenraum nach dem Entwurf des Architekten M. M. Puchalski um ein drittes Stockwerk aufgestockt. Die neue Kirche wurde am 15. (27.) Februar 1897 geweiht. Bis Ende der 1880er Jahre wurde das Gymnasium zu einer allgemeinbildenden Schule mit einer siebenjährigen Ausbildungszeit, in der mehr als 250 Jungen unterrichtet wurden. Die Schule verfügte über eine grundlegende und eine Schülerbibliothek. In verschiedenen Jahren unterrichteten hier der Kirchenpoet und Heimatforscher I. V. Liwanski, der Moskauer Pädagoge und öffentliche Aktivist F. V. Zwetajew, und unter den Schülern waren der Wissenschaftler für Forstwirtschaft M. M. Orlow, der Bibliophil I. M. Puchalski, der Biologe und Künstler W. A. Beljajew, der Wissenschaftler für Bodenkunde F. V. Tschirikow sowie die Revolutionäre Brüder Dubrowinski und B. S. Peres.
Im Jahr 1918 wurde das Gymnasium in eine einheitliche Arbeits-Oberschule umgewandelt. In der Sowjetzeit beherbergte das Gebäude verschiedene Bildungseinrichtungen. In den Jahren 1981-1983 wurden Innenrenovierungen und Fassadenarbeiten durchgeführt. Am 29. Oktober 1983 wurde hier das Bezirks-Pionierhaus eröffnet, das 1992 zum Haus der Kreativität für Kinder und Jugendliche wurde. Am Gebäude sind Gedenktafeln zu Ehren der Brüder Dubrowinski und M. M. Orlow angebracht.
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