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Alexander I. Karađorđević

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Alexander I. Karađorđević, geboren am 4. Dezember 1888 und gestorben am 9. Oktober 1934, war von 1921 bis 1929 König der Serben, Kroaten und Slowenen und danach bis zu seinem Tod 1934 König von Jugoslawien. Er wurde in Marseille ermordet.

Nach seiner Ausbildung im Kadettenkorps war Alexander Karađorđević gut mit der russischen Kultur vertraut und unterstützte nach der Revolution von 1917 aktiv die russische Emigration. Er gewährte Renten und spezielle Zuschüsse an herausragende Persönlichkeiten wie Ivan Bunin, Konstantin Balmont, Dmitri Merezhkovsky und Zinaida Gippius, obwohl sie nicht in Jugoslawien lebten. Alexander betrachtete es als seine Pflicht, russischen Wissenschaftlern, die trotz ihrer Arbeit an mehreren Orten recht bescheiden lebten, materielle Hilfe zu leisten. Diese Wissenschaftler, die weit weg von Russland und seinen Archiven waren, schlossen Lücken, indem sie Ressourcen der Balkanländer sowie Sammlungen von Universitäten und Bibliotheken in Wien, Berlin und Paris nutzten. Dadurch konnte eine erhebliche Menge an Daten in den wissenschaftlichen Verkehr eingeführt werden, die der sowjetischen Wissenschaft nicht zugänglich waren. Zu den russischen Wissenschaftlern, die in Belgrad arbeiteten, gehörten die Akademiker G.A. Ostrogorsky, V.A. Moshin und Professor A.V. Solovyev.

Am 9. Oktober 1934 wurden Alexander Karađorđević und der französische Außenminister Louis Barthou in Marseille von Vlado Chernozemski, einem Mitglied der mazedonischen nationalistischen Organisation, erschossen.

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