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Zentralmuseum Aikin

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Das Zentralmuseum Aikin öffnete am 12. Juni 1993 seine Türen. Es befindet sich in einem einstöckigen Gebäude, das 1898 für die Aikiner Gemeindeverwaltung erbaut wurde. Die Ausstellung des Museums umfasst zwei Säle: den Saal für Ethnografie und den Naturraum mit einer Gesamtfläche von 140 qm. Im Ethnografiesaal wird die traditionelle Alltagskultur des Komi-Volkes, das im Einzugsgebiet der unteren Vychegda lebt, präsentiert.

Die materielle Kultur wird durch ethnografische Objekte demonstriert: Birkenrindenprodukte, Tuese, Naberushki, Pestery sowie Holzprodukte wie Mörser und Spinnräder mit mesenischen Mustern und Fässer. Ein separates Thema widmet sich dem Handel im "Dorf Aikin" zu Beginn des 20. Jahrhunderts, wo man Waagen, einen Gewichtsmaßstab, eine Glasflasche von Smirnow-Wodka, Bonbonnièren, Samoware und Petroleumlampen sehen kann. Die Ausstellung im Naturraum spiegelt die natürlichen Besonderheiten des Ust-Vym-Bezirks und der Republik Komi wider. Die Insektensammlung umfasst seltene und bedrohte Schmetterlingsarten, die amerikanische Kakerlake, die besonders für Kinder interessant ist, sowie Präparate von Tieren wie Otter, Streifenhörnchen und Hermelin, Vögeln und Fischen, die in dieser Region leben.

Das Besondere an der Museumsammlung ist die Vielfalt der Museumsexponate und Sammlungen, die in den Beständen aufbewahrt werden. Die Kunstsammlung umfasst Linolschnitte von Velegzhaninov sowie Gemälde von Amateurkünstlern aus dem Ust-Vym-Bezirk, wie M. Tsibenko, Yu. Abanov und V. Prosuzhikh, die den "Goldenen Fonds des Ust-Vym-Bezirks" bilden.

Geo-Punkt

Айкинский центральный музей

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